Laser statt Bohren – Zukunftsweisende Behandlung bei Dentanova

Kariesbehandlung – Schmerzfrei und schonend

Der Laser ermöglicht das Bohren im Zahn ohne Berührung, also ohne die unangenehme Vibration und Wärmeentwicklung eines Bohrers. Das bedeutet für Sie weniger bis gar keine Schmerzen beim Entfernen von Karies. So kann man sogar häufig sogar auf eine Betäubung verzichten und bleibt trotzdem meistens schmerzfrei. Gerade Kindern und Patienten, die an der sogenannten “Zahnarztangst” oder Angst vor dem Bohrer leiden, steht mit dem Laser eine moderne, schonende und schmerzarme Behandlung der modernen Zahnmedizin zur Auswahl.
Darüber hinaus entfernt Laser Karies sehr selektiv aus dem Zahn und lässt gesunde Zahnsubstanz stehen. Folglich können wir in unserer Praxis mit dem Laser viel substanzschonender als mit dem Bohrer arbeiten, was Ihnen natürlich ebenfalls zugutekommt.

Was ist Laser eigentlich und welche Geräte werden verwendet?

laserbehandlungLaser ist gebündeltes, sehr energiereiches Licht. Was den Laser für die Zahnmedizin so wertvoll macht, ist die spezifische Wellenlänge, mit der man genau das gewünschte Zielgewebe erreicht, ohne umliegende Strukturen in Mitleidenschaft zu ziehen. Wir arbeiten mit einem Kombi-Gerät, was zwei der in der Zahnmedizin am meisten
genutzten Wellenlängen braucht. Der LightWalker AT von Fotona ist einer der besten Geräte auf dem Markt. Es ermöglicht uns durch die zwei Laser-Typen Erbium-Yag
(Wellenlänge 2940nm) und Nd-YAG (Wellenlänge 1064nm) vielfältige Anwendungen. Die erste Wellenlänge (2940nm, Erbium-Laser) wird zum Entfernen (die sogenannte “Ablation”) von Hartsubstanz und Weichgewebe verwendet. Dies ist z.B. bei Füllungen, Parodontitis, Veneers oder in der Oralchirurgie der Fall. Unter Hartsubstanz versteht man den Schmelz, das Dentin und den Knochen, das Weichgewebe umfasst das Zahnfleisch und die Schleimhaut. Die zweite Wellenlänge (Neodym-YAG Laser) wird bei Wurzel- und Zahnfleischbehandlungen zur bakteriellen Dekontamination verwendet.

Ausserdem haben wir noch den A.R.C. Fox, ein Diodenlaser mit der Wellenlänge 810nm. Diese Wellenlänge eignet sich hervorragend zur LLLT (Low-Level-Laser-Therapy), als Biomodulation in der Wundheilung und zur Schmerztherapie, und zur photodynamischen Therapie mit Emundo.

Wozu brauchen wir den Laser noch?

Parodontose/Parodontitis – Zahnfleischentzündung mit dem Laser behandeln

Hier kann unser Laser gleich mit mehreren Vorteilen trumpfen. In der Initialtherapie als photodynamische Laser-Behandlung. Danach in der eigentlichen Bekämpfung der Parodontitis: Zum einen entfernt er erkranktes Gewebe auf schonende und schmerzfreie Art und Weise. Zum anderen nutzen wir seinen antibakteriellen Effekt, um die betroffenen Parodontaltaschen zu reinigen und eine Verbreitung der Keime über das Blut zu verhindern. Anschliessend reinigt und remodelliert der Zahnarzt mit dem Laser sowohl das Taschenweichgewebe als auch das erkrankte Hartgewebe. Zusätzlich zur mechanischen Wurzelreinigung sind die gewebeschonenden und bakterientötendenden Eigenschaften des Lasers eine sehr wirksame Waffe im Kampf gegen die Zahnfleischentzündung und die Erkrankungen des Zahnhalteapparates.

Darüber hinaus kann man mit dem Laser nach der eigentlichen Behandlung eine regenerative Biostimulation des Gewebes initiieren, bei der eine schnellere Heilung eintritt. Diese Wirkung haben alle Laser, aber wir benutzen vor allem den Diodenlaser für die sogenannten LLLt (Low Level Laser therapy) für eine spezifische Beschleunigung der Wundheilung, z.B. nach Zahnextraktionen oder anderen oralchirurgischen Massnahmen. Die Wirkung ist in vielen Studien dokumentiert und beruht hauptsächlich auf eine verbesserte Beatmung der Zelle durch die Mitochondrien.

Wünschen Sie vertiefte Informationen zum Thema Zahnfleischbehandlung und Laser, empfehlen wir Systematische Parodontalbehandlung und die photodynamische Therapie mit EmunDo®.

Wurzelbehandlung – effizient und nachhaltig

Empfindliche Zähne – Mit dem Laser desensibilisieren

Die traditionelle Wurzelbehandlung hat trotz hoher Erfolgsraten eine entscheidende Schwachstelle, und zwar die nicht ausreichende Eindringtiefe der desinfizierenden Spüllösungen im Wurzelkanalsystem. Bakterien können auch nach dem Bohren lange überleben und auch Jahre nach einer Wurzelbehandlung für ein erneutes Aufflammen der Entzündung sorgen, da sie tiefer in die Zahnsubstanz eindringen können, als von aussen zu sehen ist. Eine latente Entzündung (sogenannter „Herd“) kann auch ohne die typischen Anzeichen wie Schwellung und Schmerz über lange Zeiten für eine Belastung des Immunsystems sorgen, denn der Körper bekämpft ohne Unterlass eine fortdauernde Infektion.

Die laserunterstützte Wurzelkanalbehandlung ist mittlerweile bestens untersucht und sehr effizient.Beide Wellenlängen kommen hier zum Einsatz: die erste (2940nm mit dem Erbium-Laser) für eine umfangreiche Reinigung des Kanalsystems. Dies geschieht durch Aktivierung einer Spüllösung, die der Zahnarzt in den Zahn einbringt. Eine spezielle Faser verursacht eine fotoakustische Schockwelle, die die Spüllösung ins ganze, oft sehr komplexe Kanalsystem der Wurzel befördert. Dabei werden Gewebereste restlos aus dem Wurzelkanalsystem entfernt. Vor dem endgültigen Verschluss erfolgt noch die Tiefendekontaminierung mit dem Nd-YAG Laser (die zweite Wellenlänge). Dieser wirkt zerstörend auf die Wände der grammnegativen Bakterien, die sich im Kanalsystem befinden. Dabei wirken die Dentintubuli (Zahnkanälchen) wie feine Lichtleiter für den Laserstrahl, der so bis in die ganz tiefen Zahnschichten eindringen und das Wurzelkanalsystem umfassend sterilisieren kann.

Viele Menschen leiden unter empfindlichen Zahnhälsen, man sieht es auch am wachsenden Markt von speziellen Zahnpasten, die schnell Abhilfe schaffen sollen. Es gibt zwar sehr gute Zahnpasten, die aber alle eine gewisse Zeit brauchen, bis ihre Wirkstoffe eine schützende Wirkung entfalten. Die Empfindlichkeit kommt im Übrigen von offenen Dentintubuli, in denen durch verschiedene thermische oder chemische Reize eine Bewegung der sogenannten Dentinflüssigkeit entsteht. Die Nervenfasern werden dabei mitbewegt, was den typischen Schmerz verursacht.

Der Zahnhals besteht aus Wurzelzement und ist nicht von einer schützenden Schmelzschicht bedeckt wie der restliche Zahn. Er ist empfindlich und kann sogar „weggeputzt“ werden, wenn man zu fleissig schrubbt. Der Zahnarzt kann mit dem Laser diese Dentintubuli versiegeln, so dass dort keine Flüssigkeitsbewegung mehr stattfindet. Die Laserbehandlung ist schmerzfrei und wirkt sofort.

Toothache

Herpes und Aphthen – Da kann der Zahnarzt ran

Herpes LaserDie meisten kennen sie: kaum hat man etwas mehr Stress oder man hat etwas Falsches gegessen, schon sind sie da – die unliebsamen Fieberbläschen!
Bei einigen sind sie schwächer ausgeprägt und man sieht nur ein kleines Bläschen auf der Lippe, bei anderen strecken sie sich teilweise bis zur Nase aus. Eine Laserbehandlung schafft in allen Fällen eine schnelle Abhilfe – auch nach erfolgtem Ausbruch. Die Herpesbläschen werden einmalig kontaktlos verschorft und durch die Tiefenwirkung des Lasers werden auch die Viren abgetötet.

Eine Heilung erfolgt doppelt so schnell wie unbehandelt und unangenehme Begleitsymptome wie Nässeln, Juckreiz und Schmerz fallen ganz weg.

Die beste Wirkung entfaltet der Laser jedoch VOR einem Ausbruch, in der sogenannten Prodromalphase, wenn es juckt und in der Haut „arbeitet“, aber wenn noch nichts zu sehen ist. Menschen, die Herpeserfahrung haben, erkennen diese Zeichen frühzeitig und können sich rechtzeitig behandeln lassen. In diesen Fällen kommt es dann meistens gar nicht zum Ausbruch.

In beiden Fällen erfolgt jedoch eine schnelle Heilung und die Herpes-„Attacken“ werden sogar seltener oder verschwinden ganz.

Die anderen Plagegeister sind Aphthen – wiederkommende, sehr schmerzhafte Bläschen der oralen Mundschleimhaut. Die Behandlung ist dieselbe (die beiden Krankheitsbildersind in der Manifestation sehr ähnlich). Es ist übrigens keine Anästhesie notwendig, da die Behandlung keine Schmerzen verursacht.